MIT beim WDR

1. März 2013

An den WDR-Gebäuden in Köln ist jeder schon vorbeigelaufen und die fertigen Produkte des Senders hat jeder schon im Fernsehen gesehen oder im Radio gehört. 30 Rheinberger aber konnten im März einmal hinter die Kulissen des Westdeutschen Rundfunks schauen und sehen, wie produziert wird.

Zunächst wurde die MIT-Gruppe im Besucherzentrum empfangen, einem Pavillon in unmittelbarer Nähe der WDR-Arkaden in der Elstergasse. Nach der Vorführung eines Infofilms begann die Führung durch die Produktionsstudios für Radio und Fernsehen. Bei WDR 2 erläuterte der Moderator, wie im Sendezentrum gearbeitet wird. In den Filmstudios, die bis zu elf Meter tief unter der Erde liegen, wurde den interessierten Gästen gezeigt, wie Kulissen verschoben werden, wie viel Licht nötig ist und wie Moderatoren in einer gespiegelten Scheibe der Kamera ihre Texte ablesen können, während sie gefilmt werden.

Anschließend ging es in einen der schönsten Räume im Funkhaus Wallraffplatz, der so genannten „Kapelle“. Bei Kaffee und Keksen konnten der Redakteurin Brigitte Simnacher (WDR 5) Fragen gestellt werden. Da ging es um Frauen in Führungspositionen, die Musik im Radio, Quotendruck, Online-Berichterstattung, Politik und Medien. Natürlich war auch der neue Rundfunkbeitrag Thema. Dabei erfuhren die MITler, dass der größte Teil des WDR-Haushaltes für Pensionen ausgegeben werden muss.Im Brauhaus Früh wurde anschließend angeregt über das Erlebte diskutiert.